Im Rahmen der Kunst- und Kulturtage in Dietrichsdorf besuchten drei Schülerinnen und ein Schüler aus der 7a sowie vier Schülerinnen aus der 12b mit dem Märchenbuch unter dem Arm die Altersheime. Die Vorleser lasen von „Der König Drosselbart“ bis zu „Die kleine Meerjungfrau“ allerhand Märchen vor. Im Nachgespräch erzählten die betagten Zuhörer aus ihrer Schulzeit, wobei ein älterer Herr eine Klassengröße von knapp 60 Schülern anführte, was uns ziemlich schockierte. Auch die Aussage, dass man in den Kriegstagen nur Schularbeiten aus der Schule abholte, um diese dann zu Hause zu bearbeiten, stieß auf wenig Gegenliebe. Zusammen in der Schule zu lernen ist doch wesentlich schöner, als alleine zu Hause über Aufgaben zu brüten, wobei man dann auch noch im Ernstfall bei Luftalarm in den Keller laufen musste und Angst um sein Leben hatte. Eine ältere Dame konnte uns im Altersheim am Boksberg sogar ein langes Gedicht aufsagen, das hat uns sehr beeindruckt. Die älteren Menschen waren begeistert, dass die Schülerinnen und der Schüler so fehlerfrei und betont vorlesen konnten. Auch uns haben diese drei Vormittage viel Spaß gemacht und … ja, das würden wir gerne wiederholen.