Zu Besuch bei der Telekom

Während der Berufsorientierungswoche waren wir, die Klasse 8b, bei der Telekom in Kiel, um uns mal anzugucken, wie die Mitarbeiter dort arbeiten. Von Auszubildenden im zweiten Lehrjahr wurden wir mittels einer Power-Point-Präsentation über ihren Job „Kaufmann bzw. Kauffrau für Dialogmarketing“ aufgeklärt.

Um diesen Beruf zu erlernen, sollte man sehr kontaktfreudig sein, frei reden und präsentieren können, und man sollte gut in Deutsch sein, weil auf die Grammatik sehr viel Wert gelegt wird.

Die Ausbildung dauert circa drei Jahre. Über 500 Mitarbeiter kümmern sich in Kiel um die 50.000 Anrufe, die jede Woche eingehen. Weltweit sind 200 Millionen Kunden registriert. Die Auszubildenden, die uns betreut haben, sind für Angebote wie „Social Media“ oder „Musicload“ verantwortlich und müssen Kunden in den Bereichen auch beraten. Außerdem kümmern sie sich um so genannte Rahmenverträge für Großkunden.

Von etwa 1000 Bewerbern hat die Telekom 80 Auszubildende angenommen, darunter neun Hauptschüler, 35 Realschüler und 36 Gymnasiasten. Von ihnen sind knapp 20 weiblich.

Im ersten Lehrjahr verdienen sie 570 Euro, im zweiten 640 Euro und im dritten 740 Euro (alles netto).

Das Anfangsgehalt nach der Ausbildung beträgt etwa 1500 Euro plus Urlaubsgeld.

Nachdem wir diese Einführung bekommen hatten, wurden wir durchs Haus geführt.

Die Filiale in Kiel besitzt für ihre Mitarbeiter unter anderem eine Mensa und einen Massageraum.

    Von Marie Fischer und Büsra Obur

Ingenieur oder doch lieber Kaufmann für Datenmarketing? Unternehmensbesichtigungen (hier bei der Telekom)
können Entscheidungshilfen sein.
 

„Stryker“: Prothesen, Nägel im Knochen und mehr

Wir haben in der Berufsorientierungswoche den Betrieb Stryker in Kiel besucht. Stryker ist einer der größten Prothesenhersteller weltweit.

Homer Stryker war ein Arzt und nebenbei Erfinder. Er wurde am 4. November 1894 geboren und starb im Jahr 1980. Neben der Arbeit im Krankenhaus erfand er in einer kleinen Werkstatt alles Mögliche, um die Krankenhauswelt zu verbessern. Seine erste Erfindung war das höhenverstellbare Bett, so mussten die Krankenschwestern sich nicht mehr sich so tief bücken, um z.B. einen Verband am Fuß zu erneuern.

Stryker erfand viele hilfreiche Dinge für das Krankenhaus und wir verwenden sie heute immer noch – wenn auch in modernisierter Form. Strykers Motto war: „Ich erfinde nichts, um damit Reichtum zu erlangen, sondern um Menschen zu helfen.“

Stryker hat 59.000 verschieden Produkte im Angebot, darunter OP-Werkzeug und Tragen für die Rettungswagen.

Stryker gibt es seit 1904 in Kiel (Schönkirchen) und hat dort eine Gesamtgrundstücksfläche von 15.000 Quadratmetern In Schönkirchen werden hauptsächlich Nägel wie der Gamma3 hergestellt, die in einen Bruch eingeführt werden, damit er besser verheilt.

Von Luke Weetendorf und Finn Powitz