In jedem Jahr öffnet der Hansapark im Frühling und im Herbst seine Tore und lädt alle – in irgendeiner Form benachteiligten – Menschengruppen zu einem kostenfreien Eintritt in den Park ein.
Als I-Klassen der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule waren wir in diesem Jahr dabei.
Drei Klassen mieteten zusammen zwei große Busse, auch diese waren besonders günstig durch private Kontakte zu beiden Busführern, und eine Klasse fuhr mit der Bahn.
Das Wetter zeigte sich strahlend sonnig und alle Kinder bzw. Jugendliche waren sehr aufgeregt. Im Hansapark angekommen zogen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen los und suchten sich ihre Herausforderungen. Nessi, der Rasende Roland oder Crazy Mine, es gab keinen Fall, der zu tief, und kein Looping, das zu schnell war. Manch ein Kollege wollte es ebenfalls noch mal wissen, ausgerüstet mit Regenjacke und entsprechender Hose wurde die Wasserbahn gemeistert. Nicht zu vergessen Schiffschaukel, der Schwur des Kärnan oder der Fluch von Novgorod.
So vergingen die fünf Stunden wie im Fluge. Am Ende saßen erschöpfte aber fröhliche Kinder in den Bussen und tauschten sich darüber aus, an welcher Stelle sie doch etwas ängstlich oder wo ihnen doch etwas schlecht geworden war.
Und wo waren die I-Kinder? Irgendwo mittendrin – Teilhabe par excellence.
Wp, 6a
(Anke Westphal, Sonderschullehrerin)