Der helle Wahnsinn – der gesamte 8. Jahrgang der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule im Werftparktheater zum Stück „Kleiner Wahn“

Am 7. März bewegte sich der komplette 8. Jahrgang durch Dietrichsdorf und Ellerbek bis nach Gaarden in das Werftparktheater. Es war grau, diesig, es nieselte und alle hatten schon zwei Stunden Unterricht hinter sich und trotzdem gute Laune, denn es war für eineinhalb Stunden Theaterzeit!

Mal ganz ehrlich….glauben Sie, glaubt Ihr, dass über 100 Achtklässler dicht gedrängt und 1,5 Stunden leise, interessiert und engagiert einem frühmorgendlichen Theaterstück zuhören können. Danach auf dem Fußboden im Theaterfoyer sitzen und ca. 1000 Fragen an die drei Schauspieler und die Theaterpädagogin Frau Wunderlich stellen können? Ehrlich? Nein, das hätte ich nie gedacht, dass so etwas klappt, aber wir1 sind alle von den Schülerinnen und Schülern überrascht worden.

Das Theaterstück, das von einer ungewollten Schwangerschaft der siebzehnjährigen Rose handelt, die ihre Schwangerschaft nicht wahrhaben will und das Kind dann tötet, war von den Schauspielern so fesselnd auf die Bühne gebracht worden, dass es nicht nur den Schülerinnen und Schülern die Sprache verschlug.

Im dreißigminütigen Nachgespräch konnten die Achtklässler ihre Fragen loswerden, die von den sehr offenen und sympathischen Darstellern ausreichend beantwortet wurden. Also: tolle Vorstellung, tolle Darsteller, toller Jahrgang. Danke an alle!

8a: „ Ich finde es gut, dass so ein schwieriges Thema so greifbar und gut dargestellt wird.“(Lasse) und „Sie haben das ernste Thema auch manchmal lustig dargestellt, das finde ich gut.“ (Emily)

8d:“ Es gab auch Phasen, in denen es ein bisschen peinlich wurde, aber es war hauptsächlich witzig und aufregend.“ (Kaan) und „Wir fanden das Stück „Kleiner Wahn“ super und die Schauspieler waren sehr überzeugend in ihren Rollen. Das Stück war spannend und witzig.“ und „Ich fand es persönlich sehr ergreifen.“ (Sude)

Und die anderen namenlosen Stimmen aus dem 8.Jahrgang:

Ich finde das Stück gut, da es auf einer wahren Begebenheit basiert und so mitten aus dem Leben spricht.“

(…) Es wurde realitätstreu gespielt und man merkte, wie die Schauspieler in ihren Rollen gelebt haben. Das Ende war leider etwas offen, was mir nicht so gefällt, aber im Großen und Ganzen hat es sehr viel Spaß gemacht zuzuschauen.“

(…) Das Ende der Geschichte fand ich etwas verstören, aber es hat dem Zuschauer dadurch auch gezeigt, wie schrecklich alles war.“