Prall gefüllt war der Hörsaal am Mittwoch, dem 13.11.2019, mit Schülerinnen und Schülern des 11. und 12. Jahrgangs. In unserer wissenschaftlichen Vortragsreihe stand heute ein Redner auf dem Programm, der vor allem den sportlich Orientierten, aber auch den Naturwissenschaftlern seine neuesten Erkenntnisse zum Nutzen von Sport und Bewegung bei gesunden und kranken Menschen präsentierte.

PD Dr. Thorsten Schmidt, Leiter für Supportivangebote Sport- und Bewegungstherapie am Krebszentrum Nord des UKSH, zeigte eindrucksvoll, was wir alle schon immer ahnten: Sport ist kein Mord, sondern wirkt sich lebensverlängernd aus. Sport kann sogar bei der Therapie schwer Erkrankter einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität und sogar Heilung leisten.

Hierbei komme es auf die richtige Auswahl an Übungen und die fachmännische Begleitung an, betonte Dr. Schmidt. Bestimmte Sportarten wie das allseits beliebte Krafttraining oder der Ausdauerlauf seien nicht nur für Gesunde ein sinnvoller Baustein ihres Lebensstils.

Der Redner präsentierte aktuelle Zahlen verschiedener Studien mit Patienten, aber auch gesunden Teilnehmern. Vor allem die Langzeitstudien bewiesen, dass man an seinem eigenen Lebensalter statistisch nachweisbar „schrauben“ könne.

Auf die Frage, welche Sportart er selbst für die ideale halte, empfahl Dr. Schmidt das Rudern auf der Förde: Kraft, Ausdauer und Koordination würden hierbei angesprochen. Überhaupt war die Resonanz der Zuhörer*innen auf den Vortrag sehr rege und positiv. Für individuelle Trainingstipps stand der Referent dann nachher noch zur Verfügung. Ebenso konnte er hoffentlich einigen „Sportprofilern“ aufzeigen, was man auf dem Berufsfeld Sport nach der Schule noch so anfangen kann, außer LehrerIn zu werden…

Alexander Ziesenitz