Emil meint: „Scheiß drauf und mach, was dir gefällt!“

Diese Zitate stammen nicht aus einer Psycho-Lektüre, sondern von Emil Linck (12b), die ich aus seinem Poetry Slam Text entnahm.

Heute morgen am Nikolaustag trafen sich Reyhan Aydin (12b), Alexa Robiller (12b), Mara Edem (12b), Eugenie Eggers (11b) sowie Tom Buny (11c) gegen 9.00 Uhr auf der Bühne der Mensa und machten der Oberstufe klar, was sie unter Poetry Slam verstehen. Die Mitschüler*innen, waren ziemlich begeistert und klatschten, jubelten ihren Mitschülern frenetisch zu.

Eine Jury, aus Schüler*innen bestehend, konnte Wertungen von 1 („Ein Text, der nie geschrieben werden hätte dürfen.“) bis 10 („ So grandios, dass ich ihn mir auf meine Stirn tätowiere oder ich projiziere ihn auf den Mond, damit ihn die Welt liest.“) abgeben. Das Ergebnis dieser Workshop-Slam –Show ließ sich mit folgenden Themen absolut hören: Entscheidungsprobleme (Mara), Nilas (Schulbesuch in den USA), Eugenie („Mein geliebter Rassismus“), Alexa (Social-Media -Probleme) Tom (Fahrschulunterricht ist überflüssig) und Reyhan (Windows 10).

Die Schüler*innen Jury werteten fast alle Beiträge mit 9- 10 Punkten, so fiel das Ergebnis letztlich auch sehr knapp aus: Emil gewann mit 2 bzw. 5 Punkten Vorsprung vor Eugenie und Mara.

Im Prinzip hatten aber alle Performer gewonnen, denn vor den Mitschüler*innen zu stehen und eigene persönliche Texte dazubieten verlangt schon Mut.

Nachdem die „Vorstellung“ beendet war, gab es hier und da noch angeregte Diskussionen, denn die Texte waren sprachlich klasse (sagt die Deutschlehrkraft) und inhaltlich kritisch-politisch („Super!“, sagt die Religionsfrau) und so verließen wir nach ca.70 Minuten in bester Stimmung die Mensa. Und…Vielen Dank an Björn Högsdal, der den Slam knackig und witzig moderierte. (Mn)

P.S.: Wann geht es weiter? 😉