And the winner is…

Unglaublich laut und spannend ging es in den letzten Minuten zu. Aber fangen wir doch vorn an. Am Morgen des 9. Dezembers trafen sich alle SchülerInnen sowie Deutschlehrkräfte der sechsten Klassen im Hörsaal. Denn es sollte entschieden werden, wer die Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule im Vorlesewettbewerb beim Stadtentscheid vertritt.

Als erstes lasen die Klassengewinner aus der 6d, Levka Lange und Julian Wawra. Das Publikum lauschte konzentriert. Es folgten Nik Spee und Selina Stenzel aus der 6c und die erste Schulstunde verging wie im Fluge. Nach einer kurzen Pause lasen aus der 6b Yorick Meinert und Lara Dose sowie aus der 6a Ninive Schneider und Brandon Bartram. Diese acht Kinderr waren im Deutschunterricht als Klassensieger hervorgegangen und alle acht haben einfacht toll gelesen. Die Jury, Janosh, Lasse, Laura und Cleo aus der 13a, hatte es wirklich nicht einfach und sie brauchten nicht nur dringend die große Pause, um zu entscheiden, wer welchen Platz bekommt. Nein, es gab sogar ein Stechen. So lasen zwei der Kinder unvorbereitet aus Andreas Steinhöfels „Dirk und ich“ und die Jury musste sich ein letztes Mal beraten.

Und die Aufregung war Ursache für Lautstärke. Die fünf Letztplatzierten bekamen eine Urkunde und einen Textmarker mit Süßigkeiten als Preis. Vor Ungeduld konnten die SchülerInnen sich kaum auf den Stühlen halten, als die drei Gewinner bekannt gegeben wurden:

Auf den dritten Platz hat sich Selina Stenzel mit „Krabat“ gelesen. Auf eine dem Buch entsprechend unruhige und krächzende Art ließ sie die Stimme des Meisters aufleben, dass man betonen muss, wie sehr sie den dritten Platz verdient hat.

Zu dem Zeitpunkt war dem Publikum klar, dass die zwei Kinder, die am Stechen teilgenommen hatten, auf Platz eins und zwei standen. Es dauerte schon eine Weile, bis es ausreichend ruhig war, um den zweiten Platz verkünden zu können: Lara Dose las aus Cornelia Funkes „Gespensterjäger“ eine wirklich lebendig und lustig vorgetragene Stelle. Frau Kretzschmar überreichte ihr eine Urkunde und einen Büchergutschein.

Und unter tobendem Applaus und einigen wenigen, unnötigen, neidischen Buh-Rufen erhielt Ninive Schneider die Urkunde der Erstplatzierten und ebenso einen Büchergutschein. Sie hatte sich mit Judith Kerrs „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ in die Herzen der Jury gelesen und war im Stechen einfach etwas ruhiger und bis zum Schluss konzentriert, so dass es ihr den ersten Platz einbrachte.

Allen Teilnehmenden, insbesondere der Jury und Frau Kretzschmar einen herzlichen Dank für diese aufregende und bereichernde und bis zum Schluss laute und spannende Veranstaltung! Und jetzt drückt Ninive alle Daumen, damit sie unsere Schule eine Runde weiter bringt!

Mc